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Schön im Schlaf

Autor: Constanze
abgelegt in: Koerperpflege,Pflegeprodukte

Ausreichend Schlaf ist gesund, macht ausgeglichen und eine schöne Haut. Mit einer zusätzlichen Nachtpflege kann man letzterem noch etwas nachhelfen.

Schön im Schlaf © Bpchern/flickr

Dass es von fast jeder Tagespflegecreme auch das entsprechende Nachtprogramm gibt, ist bekannt. Doch neuerdings gibt es auch Handcremes, Haarkuren, Lippen- und Augenpflege speziell für die Nacht. Wie sinnvoll könnte das sein? Sicherlich nicht, um sich jeden abend vollständig zu zukleistern. Für das ein oder andere Problem könnte eine spezielle Pflege nachts aber durchaus hilfreich sein:

  • Hände wie Schmiergelpapier brauchen vor allem Fett, um wieder schön geschmeidig zu werden. Tagsüber würde das jedoch Abdrücke hinterlassen. Nacht-Handpflege ist darum extra reichhaltig und um die Wirkung zu intensivieren, zieht man meistens noch Handschuhe drüber.
  • Wer nach dem Haarewaschen eine Kur einwirken lässt, wartet selten länger als 20 Minuten. Spezialpflege fürs Bett kann die ganze Nacht einziehen und morgens sind die Haare wie neu.
  • Die Lippenhaut ist 20-mal dünner als im Gesicht, muss aber genausoviel aushalten. Tageslippenpflege bildet deshalb einen Schuztmantel, an dem Wind oder Kälte abprallen. Nachtpflege geht tiefer und repariert Risse z.B. mit Nachtkerzenöl.
  • Da Augenpflege keinen UV-Filter und nur Öle enthält, die die Bindehaut nicht reizen, ist ein Extraprodukt für nachts eher Luxus. Trotzdem können auch hier der Regenerierungsstoffe, wie z.B. Isoflavone mehr bewirken als das ständige Licht und PC-Flimmern am Tag.

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Tagescreme, Nachtcreme, darauf Make-up, darunter Faltencreme, ordentlich geschminkt und gepudert – was so mancher Kosmetikhersteller als “Non-Plus-Ultra” der täglichen Gesichtspflege preist, kann unter Umständen schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Make-up Produkte

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung teilt mit, dass ein Zuviel an Kosmetik und Pflege eher das Gegenteil bewirkt und der Gesichtshaut mehr schädigt als gut tut. Besonders Stewardessen, Messehostessen und Verkäuferinnen seien davon betroffen. Periorale Dermatitis – Pusteln und Rötungen an den Mundwinkeln und anderen Gesichtspartien – ist das häufigste Ergebnis falscher Pflege. Grund dafür sind die zugesetzten Duft- und Konservierungsstoffe, die auf die normale Haut störend und reizend wirken und gefährliche Mikroorganismen produzieren können.

Bei ersten Anzeichen von Irritationen sollte die Creme oder das jeweilige Produkt abgesetzt werden. Bei fortgeschrittener Erkrankung der Haut sucht man lieber den Hautarzt auf und experimentiert nicht auf eigene Faust. Wichtig beim Kauf ist es, auf den pH-Wert der Kosmetika zu achten: Er sollte ungefähr bei fünf liegen. Besser ist es, sich beraten zu lassen, wenn man unschlüssig ist. Vor dem Kauf sollte man das Produkt auch unbedingt testen.

Viel hilft also nicht viel – der Haut, eines der wichtigsten Organe unseres Körpers, tut man das lieber nicht an. Hilfreiche Informationen dazu bietet die Präventationskampagne Haut der Gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen.


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